Menschen


19
Dez 11

In eigener Sache

Huch?!

Huch?!

So viel passiert diese Tage. Überall ist Veränderung zu spüren. 2011 war das Jahr, in dem die Bundesrepublik sich endgültig von der Atomenergie verabschiedete. Das Jahr, in dem die Piraten die politische Landschaft umpflügten. Das Jahr, in dem die Jugend erst in den arabischen Ländern, dann in den Großstädten Europas und Amerikas auf die Straße ging, um die Verhältnisse zu ändern. Das Jahr der 99%, die etwas anderes wollen.

Da ist die persönliche Veränderung nur konsequent. Ich verlasse PSM&W.

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13
Aug 10

Social Media Pro Bono – denn guter Rat ist nicht teuer, sondern glaubwürdig

Vertrauen Sie lieber dieser gut gemeinten Empfehlung und nicht dem S-Bahn-Fahrer... Foto: Anneke_B Lizenz: CC-BY

Vertrauen Sie lieber dieser gut gemeinten Empfehlung und nicht dem S-Bahn-Fahrer... Foto: Anneke_B Lizenz: CC-BY

Hallo Du. Schön, dass Du da bist. Sehr wahrscheinlich bist Du hier gestrandet, weil Dir jemand diesen Artikel empfohlen hat. Via Twitter oder Facebook. Oder sogar Xing. Jemand, den Du kennst oder zumindest schätzt, meint, das Posting wäre interessant für Dich. Wollen wir mal hoffen, das dem so ist, ne?

Tatsächlich sind Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld fester Bestandteil unserer täglichen Kommunikation. Aber auch Empfehlungen von Menschen, die wir nicht oder kaum kennen, können unsere Entscheidungen beeinflussen. Auf Tripadvisor.de finden sich mehr negative als positive Stimmen von Familienurlaubern zu einem interessanten Hotel? Schon wird nicht gebucht. Bei Amazon erfolgen Empfehlungen aufgrund der Auswertung des aggregierten Klick- und Kaufverhaltens von Kunden mit ähnlich gelagerten Interessen: “Kunden, die Cola kauften, interessierten sich auch für Zwieback”. Hach.

Klar, eine Empfehlung ist auch Werbung. “Damit können wir Geld verdienen”, dachten sich Leif Abraham und Christian Behrendt und entwickelten den Service “Pay with a Tweet“. Eigentlich ist es wie bei Farmville & Co.: Für das Verbreiten einer bestimmten Botschaft erfolgt eine Belohnung – und wer freut sich nicht über die vielen, vielen Einladungen zu diversen Facebook-Spielen oder dutzendfache Retweets von Gewinnspiel-Gesülze in seiner Timeline?

Um es kurz zu machen: Pay with a Tweet ist großer Bockmist. Wie überhaupt alle Konzepte, die Empfehlungen als Werbung im herkömmlichen Sinne missinterpretieren. Warum das so ist, erklärt WOM-Spezialist und Praktiker Martin Oetting im Interview.

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27
Apr 10

In 5 Jahren spricht niemand mehr über Social Media, sondern über Fachkräftemangel

Internet 2015: Es ist einsam geworden um das Vehikel "Social Media". Foto: http://www.flickr.com/photos/roadsidepictures/2770322202/

Das erste Drittel dieses Jahres ist vorbei und es lässt sich sagen, dass Social Media in der Unternehmenskommunikation angekommen ist. Alles webzwonullige läuft auf heavy rotation in einschlägigen Fachpublikationen wie Horizont oder WUV. Dem kann sich kein Marketeer und kein Kommunikator mehr entziehen. So langsam springen alle auf den Zug auf, wollen ihre Facebook-Seite, den Twitter-Account und ein hübsches YouTube-Video. Die Rede ist nicht von den Innovatoren aus E-Commerce und ITK, den großen Lifestyle-Marken oder Verlagsprodukten. Vielmehr sind es jetzt Mittelständler und mausgraue B2B-Unternehmen, die bei den Agenturen anklopfen und sich Rat holen.

Das stellt die Agenturen vor Herausforderungen: Personal mit entsprechender Expertise ist nicht immer vorhanden. Das Jobkarussell dreht sich schnell in diesen Tagen. Edelman schnappte sich Mark Heising, Bernhard Jodeleit arbeitet jetzt für fischerAppelt und Wolfgang Lünebürger darf schon seit letztem Jahr die Strippen bei achtung! ziehen. Jede Woche versendet ein anderer Headhunter lange Listen mit Angeboten.

Dennoch, oder gerade deshalb (sic!) wird in fünf Jahren kein Mensch mehr über Social Media sprechen.

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27
Aug 09

Verstehe einer die Jugend (eine Zielgruppe, die es nicht gibt)

Mit zunehmendem Alter wird der Blick auf die Jugend unscharf. Ein Bild von Michel Aneous.

Mit zunehmendem Alter wird der Blick auf die Jugend unscharf. Ein Bild von Michel Aneous.

Everybody’s talking about the kids
The kids got funky soul and groove emotion
But if you don’t give the kids the chance to use it
They’re always morethan likely to abuse it

Jamiroquai – The Kids

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Sokrates

Lutsch mein Schwanz
King Kool Savas – LMS

Jugend forscht, musiziert und trainiert für Olympia. Außerdem säuft sie sich ins Koma und prügelt Rentner und Obdachlose krankenhausreif. Damit ist eigentlich schon alles über die Jugend gesagt, was konsensfähig ist.

Wenn da nicht noch die Kaufkraft wäre: 22,9 Milliarden Euro geben die 6- bis 19-Jährigen in Deutschland hochgerechnet für das Jahr 2009 aus, sagt das Forschungsinstitut iconkids & youth.

Wie kommt man da ran?

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4
Aug 09

Evangelisten brauchen wir nicht – Interview mit Harald Ille, dem offiziellen Twitterer der Stadt Frankfurt

Frankfurt am Main neu entdecken: Twitter macht's möglich. (Bild von wecand)

Frankfurt am Main neu entdecken: Twitter macht's möglich. (Bild von wecand)

Am 24. Juni 2009 machte via Twitter der Account @Stadt_FFM die Runde. Das Presse- und Informationsamt Frankfurt am Main hatte das Microblogging für sich entdeckt. Vom ersten Tag an twittern Harald Ille und Jana Kremin in meist kurzweiligen Tweets zu Ereignissen und Fundstücken rund um die Stadt Frankfurt, ohne auch nur in ein einziges Fettnäpfchen der Online-Kommunikation zu treten. Nach 40 Tagen hat der Account schon 600 Follower. Auf fragwürdige Aktionen für schnelles Wachstum wurde bisher konsequent verzichtet. Dafür enthalten die Tweets meist einen relevanten Mehrwert für die Leser.

Grund genug für ein Interview mit Harald Ille über die ersten Erfahrungen eines kommunalen Amtes mit Twitter.

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